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PRESSEMITTEILUNG:

Frankfurt am Main , 11. Juli 2017
Gregor Amann – wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

SPD will Carsharing fördern – Darmstädter Modell muss geprüft werden

Die SPD will das Carsharing in Frankfurt fördern und sieht bei stations-basierten Angeboten ökologische Vorteile. Bei diesen Angeboten können die Autos nur an festgelegten Standorten abgeholt und zurück-gegeben werden. Eine Kooperation zwischen einem Anbieter und der Stadt, wie sie nun in Darmstadt beschlossen wurde, könnte dabei auch für Frankfurt ein Zukunftsmodell sein.

Gregor Amann ist in der SPD-Fraktion der Experte für Wirtschaftsfragen, gleichzeitig aber auch aktiver Nutzer von Carsharing und begrüßt die in Darmstadt beschlossene Zusammenarbeit zwischen der städtischen Gesellschaft für das Beteiligungsmanagement HEAG und einem mit festen Stationen operierenden Carsharing-Anbieter.

„Es ist unstrittig, dass preisgünstige Carsharing-Angebote und ein attraktives öffentliches Verkehrsangebot gerade jüngere Menschen immer häufiger davon abhalten sich ein eigenes Auto zu kaufen. Das ist ein effektiver Beitrag für die Lebensqualität in der Stadt. Nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe leisten stationäre Angebote dabei einen höheren Beitrag zur so genannten Verkehrswende, während frei in der Stadt abstellbare Carsharing-Fahrzeuge oft als Ersatz für die Nutzung von Bussen und Bahnen oder dem Rad dienen“, so Amann.

Nach den Sommerferien will die Römer-Koalition den Magistrat beauf-tragen ein Gesamtkonzept zur Förderung und schnelleren Verbreitung des Carsharings vorzulegen. Amann legt dabei Wert darauf, dass die Interessen der so genannten „free floating“-Anbieter, also Anbieter ohne festgelegte Abhol- und Rückgabeorte, nicht vorrangig gegenüber den Interessen von Anbietern mit festen Standplätzen berücksichtigt werden.

Hintergrund für die Initiative ist das bundesweite Carsharing-Gesetz, das im September in Kraft tritt und es den Kommunen ermöglicht, zusätzliche Stellplätze auf öffentlichen Straßen oder Wegen speziell für das Carsharing auszuweisen oder zu vermieten. Derzeit sind in Frankfurt neben mehreren stationsbasierten Anbietern auch zwei Anbieter am Markt, die ohne feste Standplätze agieren. Im Kampf um gute Parkkonditionen sind derzeit alle Anbieter involviert.