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21. September 2017
Dr. Renate Wolter-Brandecker - Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Die SPD-Fraktion im Römer begrüßt Forderungen der Kulturschaffenden zur Tourismusabgabe

Dr. Renate Wolter-Brandecker begrüßt die Forderung der Frankfurter Kulturschaffenden, im Beirat zur Verwendung der Gelder aus der Tourismusabgabe vertreten zu sein.
„Die Frankfurter Kulturlandschaft und die hervorragende Arbeit der hier schaffenden Künstlerinnen und Künstler und der Intendanten tragen maßgeblich zum gestiegenen Tourismus bei, dies steht außer Frage“, erklärt Wolter-Brandecker.
Namenhafte Frankfurter Kulturinstitutionen und das Museumsufer verfügen über eine Strahlkraft, die weit über die Stadt- und auch Landesgrenzen hinausreichen.
„Die Alte Oper ist weltweit als Markenzeichen Frankfurts bekannt und auch die Oper Frankfurt wurde bereits dreimal als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet“, so Wolter- Brandecker weiter. Dies zeige den ausgezeichneten Ruf der Institutionen weit über Expertenkreise hinaus. Die Kultur führe viele Menschen nach Frankfurt. Besonders Städtereisende fühlten sich vom kulturellen Angebot der Stadt angezogen.
„Einer der Hauptreisegründe für Städtereisende ist das kulturelle Angebot einer Stadt. Das gilt für Frankfurt in besonderem Maße und Angebote wie der freie Eintritt für Kinder- und Jugendliche spielen bei der Reiseplanung von Familien auch eine große Rolle“, betont die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer.
Die durch die Tourismusabgabe erhobenen Mittel seien gemäß aktueller Gesetzeslage zweckgebunden. Sie soll unter anderem für die Schaffung, Unterhaltung und Vermarktung der zu Kur-, Erholungs- und sonstigen Fremdenverkehrszwecken bereitgestellten Einrichtungen eingesetzt werden.
Da sei es nur sinnvoll, dass auch Vertreterinnen und Vertreter der Kultureinrichtungen in dem Gremium, welches über die Verteilung der Mittel entscheide, vertreten seien. „Die Kultur trägt maßgeblich zur Attraktivität Frankfurts bei, deshalb ist es nur im Sinne der Stadt, diese auch an dem Verteilungsprozess zu beteiligen“, so Wolter-Brandecker abschließend.