Eine Dependance im Norden könnte Abhilfe schaffen – SPD-Fraktion im Ortsbeirat 12 schlägt konkreten Standort vor

Mit einem Geländevorschlag für die potenzielle Dependance eines bestehenden Gymnasiums im Norden will die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 12 Entspannung in die aktuelle schulpolitische Diskussion bringen.
„Mit der Pavillonanlage am Hasensprung in Kalbach haben wir ein Gelände, das für eine schulische Nutzung vorgesehen ist und bereits von der Grundschule Kalbach als Auslagerungsort während ihrer Sanierung genutzt wurde“, schlägt Fraktionsvorsitzende Susanne Kassold vor. Für die Eltern im Frankfurter Nordend, Westend und im Frankfurter Norden/Nordosten, die für ihr Kind keinen der drei Erstwünsche für weiterführende Schulen erhalten haben, könne dies eine sinnvolle Alternative sein.
„Wir fordern den Magistrat auf, zu prüfen, ob eine kurzfristige Nutzung dieses Geländes als gymnasiale Außenstelle möglich wäre, um für ein bis drei Jahre eine Beruhigung der Situation herbeizuführen, bis eine langfristige Lösung für den Frankfurter Norden gefunden ist“, so die Sozialdemokratin.
Allerdings sei bei diesem Vorgehen sicherzustellen, dass der Schulweg der Grundschulkinder aus dem Wohngebiet Kalbach Süd nicht gefährdet werde.
Unabhängig davon sei Kalbach jedoch eine erreichbare Alternative für Familien, die in der Nähe des U-Bahnstrangs lebten und deren Kinder dann nur einmal umsteigen müssten. Zudem sei die Pavillonanlage bereits durch Schulen und Kitas erfolgreich genutzt worden und hätte sich in beiden Fällen bewährt. „Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen und den verärgerten Familien entgegenzukommen, halten wir eine Dependance-Lösung im Moment für den gangbarsten Weg“, so Kassold abschließend.

Frankfurt am Main, 4. Mai 2015