Kommunalpolitische Leitlinie

Klima- und Artenschutz:

Klima- und Artenschutz sind zentrale Themen in heutigen Zeiten. Daher fordern wir ökologisch sinnvolle Maßnahmen, wie die Begrünung des Riedbergplatzes, Zisternen für öffentliches Grün und mehr Bäume für den Stadtteil. Wir als SPD kämpfen bereits seit 2009 für eine Begrünung des Riedbergplatzes. Die Begrünung sorgt für niedrigere Temperaturen in der heißen Jahreszeit, stärkt das Mikroklima, bietet einen Rückzugsort für Insekten, sorgt für eine natürliche Verschattung des Platzes und somit wird die Lebensqualität gesteigert. Der Riedbergplatz soll weiterhin den Wochenmarkt beheimaten und als zentraler Ort des Weihnachtsmarktes oder auch diversen Veranstaltungen im Stadtteil dienen. Daher muss eine Begrünung unter dieser Voraussetzung umgesetzt werden. Durch eine Begrünung des Riedbergplatzes wird auch die Qualität des Platzes vor allem im Sommer gesteigert. Dadurch trägt er ganz wesentlich als zentraler Treffpunkt im Stadtteil bei. Um Plätze klimafreundlicher zu gestalten, setzen wir uns neben der Entsiegelung für die Installation von Zisternenanlage ein. Blühwiesen und naturnahe Flächen in den Parkanlagen fördern die Insektenvielfalt im Stadtteil und tragen so positiv zum Klima bei. Wir fordern weiterhin den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden.

Bildung & Soziales:

Die Versorgung mit ausreichend Betreuungs- und Schulplätzen ist für viele Familien sehr wichtig. In den letzten fünf Jahren wurde von der SPD-Bildungs- und Integrationsdezernentin Sylvia Weber viel erreicht. Während am Anfang der Legislaturperiode ein akuter Mangel im Stadtteil geherrscht hat, konnte sich die Situation nun sichtlich entspannen. Dennoch ist uns die ausreichende Versorgung ein wichtiges Anliegen und wir setzen uns weiterhin dafür ein.

Sicherung von bezahlbaren Wohnraum (ABG und Nassauischer Heimstätte):

Wir setzen uns für einen Mietenstopp bei der ABG und den Wohnungen der Nassauischen Heimstätte ein. Dabei schließen wir uns der Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbund Frankfurt (DGB Region Frankfurt Rhein Main), der Deutscher Mieterbund Landesverband Hessen e.V. und die Caritas Frankfurt an. Diese fordern einen Mietenstopp für alle Wohnungen in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten. Die Mieten sollen bei ABG und NH in den nächsten fünf Jahren um max. 1% pro Jahr steigen dürfen! Wir unterstützen diese Petition und rufen dazu auf diese zu unterschreiben und zu verbreiten! Weitere Informationen unter: https://petition-mietenstopp.de/

Baubeginn der 2. Sportanlage und eines Skateparks.:

Im Stadtteil und vor allem auf dem Riedberg fehlen Freizeitmöglichkeiten. Für den Skatepark bietet sich die Fläche neben dem Basketballfeld im Kätcheslachpark sehr gut an. Diese Fläche liegt zentral und ist für alle gut erreichbar. Auch werden wir uns weiterhin für einen Bikepark einsetzen. Freizeitmöglichkeiten sollten auch ohne eine Bindung an Vereine möglich sein. Der Bau der 2. Sportanlage ist nicht nur für die Schulen als Hallenfläche, sondern auch für alle Sporttreibenden dringend zu beginnen.

Sanierung der Alten Turnhalle in Kalbach als wichtige Sport- und Kulturfläche:

Die Alte Turnhalle ist eine Institution im Stadtteil. Jedoch wurde seit Jahren an einer Sanierung gespart, so dass sie aktuell in keinem modernen Zustand ist. Als Sport- und Kulturfläche ist sie unersetzlich und bietet für alle Vereine im Stadtteil die Möglichkeit Feste zu feiern. Es darf nicht an kulturellen Einrichtungen gespart werden.. Daher setzen wir uns für eine komplette Sanierung der Alten Turnhalle ein.

Mobilität:

Da der Riedberg insgesamt ein Stadtteil zum Wohnen und Leben ist, setzen wir uns für ein flächendeckendes Tempo 30 ein. Neben dem Lärmschutz und der Schadstoffbelastung fördert Tempo 30 auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen. Konkret wollen wir die Taktung der U8 & U9 auf 7 bzw. 10 Minuten verbessern und mehr Wagen einführen. Das führt zu einer größeren Attraktivität des ÖPNV. Außerdem wollen wir den Ausbau des Kurzstreckentickets auf den gesamten Stadtteil. Der Riedberg soll mit einer Ringbuslinie besser erschlossen werden. Außerdem fordern wir das 365 € Ticket, damit alle Menschen in unserem Stadtteil für 1€ am Tag mit Bussen und Bahnen fahren dürfen.

Ausreichende wohnortnahe ärztliche Versorgung durch z. B. Kinder- und Hausärzte:

Nach der Schließung des Fachärztezentrums müssen auch weiterhin genügend Ärzt*innen im Stadtteil zur Verfügung stehen. Neben Kinder- und Hausärzt*innen muss auch der Bedarf an Facharztpraxen deckt werden. Der Magistrat wird in Zusammenarbeit der Kassenärztlichen Vereinigung aufgefordert die lückenlose Versorgung zu erreichen.